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Mandala
Laut Duden: Mandala (sanskrit)
1. mystisches Kreis- oder Vieleckbild in den indischen Religionen, ein Hilfsmittel zur Meditation
2. Traumbild oder von Patienten angefertigte bildliche Darstellung als Symbol der Selbstfindung (nach C.G. Jung, Psychologe)
Mandalas sind aus der Mitte entstehende Bilder. Also der Anfang liegt in der Mitte, was bei vielen als das Göttliche oder Mittelpunkt der Seele gedeutet wird. Ich benutze diesen Aufbau, um in der Mitte das zu bestimmen, was das Bild ausdrücken soll. Meistens helfen mir da fernöstliche Schriftzeichen.
Das Thema wird in der Mitte definiert und wird meistens Ring für Ring erweitert. Mandalas müssen nicht immer gemalte Bilder sein. Es gibt Mandalas, die aus Sand entstehen und vom Wind wieder verweht werden. Dies wird von tibetanischen Mönchen praktiziert, mit dem spirituellen Hintergrund, Dinge wieder los zu lassen zu können, die man Erschaffen hat. Nichts ist von Dauer also Vergänglichkeit. Auch amerikanische Ureinwohner benutzen Mandalas, hauptsächlich für spirituelle Zeremonien. Dies sind nur Beispiele, wo Mandalas überall vorkommen, fast jede Kultur oder Epoche hat ihre Mandalas. Mandalas sagt man beruhigende oder auch heilende Wirkung zu. Auch das Selbermalen von Mandalas, das sehr populär geworden ist, soll sehr meditativ und entspannend wirken. Dies ist jetzt nur eine persönliche Betrachtungsweise. Auch im Internet findet man bestimmt viele andere Beschreibungen und Deutungen über Mandalas. Für mich ist es eine Möglichkeit, mich vom Alltag zu erholen und auch einfach mal abzuschalten. Durch die Punkttechnik meiner letzteren Bilder kommt noch eine sehr meditative Komponente dazu.
Wen das noch mehr interessiert, der findet jede Menge im Internet über dieses Thema.
Aktualisiert (Donnerstag, den 07. Januar 2010 um 10:51 Uhr)


